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Ein Fotoseminar für mehr Achtsamkeit

Perfektes Wetter war prognostiziert und genauso kam es auch. Sonnenschein und angenehme Temperaturen begleiteten uns beim 2 tägigen Fotoseminar von Dr. Günter Zöhrer. Die wichtigste Erfahrung, die es bei diesem Seminar zu lernen gab, war Gegenwärtigkeit zu erfahren und Achtsamkeit zu üben und sich dadurch der Schönheit der Natur der Berge zu widmen.

„Fotografie ist Bewusstheit, die in Fotos bewahrt wurde.“

Wer kennt das Gefühl nicht, draußen zu sein und den Moment zu genießen, die Natur zu erleben und sich selbst unbeschwert und leicht zu fühlen? Genau das ist es auch, was der Inhaber von „Die Kraft des Sehens“ in seinem Fotoseminar vermittelt. Es ist Gegenwärtigkeit, die man in den Bergen verspürt, und durch ein Foto festhält und bewahrt. Gegenwärtigkeit ist Freude und Begeisterung, und der eigene Focus auf das Jetzt. Nicht alleine die Technik oder die Gestaltung waren im Seminar wichtig, nein, es soll die Freude am Tun erlebt werden, die Freude an der Natur und an sich selbst.

Ein Tag unter blauem Himmel

Nach einem Beamervortrag im „Base Camp“ wurde als erster „Kraftplatz“ der große Ahornboden im Karwendelgebirge besucht. Auf der über 1200 Meter liegenden Almlandschaft stehen etwa 2000 Berg-Ahorn-Bäume, die bis zu 600 Jahre alt sind. Beeindruckt von der Schönheit dieses Ortes gingen wir auf die Suche nach den Besonderheiten, die uns diese Landschaft bot. Neben den z. T. skurrilen Formen der Bäume waren auch die über 1000 Meter hoch aufragenden Felswände rund um uns herum ein beeindruckendes Motiv. Und was zusätzlich sehr beruhigend war, war die Stille, denn wir waren dort oben ganz alleine.

Es gab aber noch mehr zu erfahren, denn bei unserer Rückfahrt erlebten wir im Risstal, direkt am Rissbach, ein wundervolles Bergglühen über der Schaufelspitze und zu guter Letzt noch einen stimmungsvollen Sonnenuntergang am Sylvensteiner Stausee. Also ein perfekter Foto-Tag unter blauem Himmel.

In das Rauschen des Wassers eintauchen

Der nächste Tag gestaltete sich etwas einfacher, da sich hohe Bewölkung bemerkbar machte. Es ging also nicht hinauf auf die Alm, sondern hinunter zum Fluss, genauer gesagt in die Kreuth Klamm, einer wundervollen, etwa 400 Meter langen Klamm. Das grün schimmernde Wasser der Weißach ist ein wunderbares Motiv für Langzeitbelichtungen mit Graufilter. Wer schon einmal für längere Zeit an einem rauschenden Fluss verweilte, der weiß welch meditative Kraft das Rauschen des Wassers besitzt. Es ist fast so, als ob man selbst zum Fluss wird und wer gut aufpasst, der merkt diese Wirkung auch noch die Stunden danach.

Wir „tauchten“ also für mehrere Stunden mit unseren Empfindungen in den Fluss ein und „fokussierten“ uns – und natürlich auch unsere Kameras – auf das wundervolle klare Wasser. Die daraus entstandenen Fotografien spiegeln die Bewegung, die Klarheit und die Kühle des Wassers wider.

Der letzte Tag war dann den Ergebnissen sowie der Bildentwicklung und Bildbearbeitung gewidmet. Dieser Teil der Fotografie gehört einfach dazu und lässt nochmals die Erlebnisse Revue passieren.

Zudem gab es ein liebevolles Resümee des Seminars sowie einen sehr herzlichen Abschied. Allen waren derselben Meinung, dass das Seminar nicht nur fotografisch ein Erlebnis war, es waren auch die vielen berührenden Gespräche und die stillen Erlebnisse in der Natur etwas ganz Besonderes, dass uns alle sehr eng aneinander band. Kurz gesagt, es war viel mehr als nur ein Fotoseminar. Erlebnis, Verbundenheit und Freude.

Einen lieben Dank an alle TeilnehmerInnen für den Enthusiasmus den ihr gezeigt habt.

Euer Günter und das Posthotel Achenkirch

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