Mit Pferden hatte das Posthotel Achenkirch wohl schon im 15. Jh. zu tun. Freilich bot die „Posthalterei zu Achenkirch“ eher Postgäulen Unterstand, während Kutscher und Passagiere „Raststation-Essen“ bekamen … Wie wohl die Speisen waren, die Kaiser Franz Joseph I. von Österreich hier in der Poststation am 14.08.1881 zu sich nahm? Eher so, dass er samt Gefolge und majestätischen Pferde ganz gern am Folgetag im zweispännigen Hofwagen weiterzog ….
Von der Raststation zum Posthotel
Der edle Aufschwung kam weit später. Noch der Großvater des heutigen Hotelbesitzers betrieb einfache Postkutschen – und neben der Posthalterei eine Pferdezucht mit 20 Norikern.
Für zwei Jahrzehnte wurden auch diese wuchtigen Arbeitstiere vertrieben: Von den Pferdestärken des Automobils. Erst 1975 führte Seniorchef Karl Reiter mit 4 Pferden die Tradition fort und gründete 1989 sein Lipizzaner-Gestüt. Damit begann die heute wohl größte Privatzucht Europas.
Das Glück der Erde: Pferde als große Passion
Und heute? Sicher, nun stehen nicht Postgäule an der Tränke, sondern edle Rösser in lichtdurchfluteten Ställen. Doch unabhängig davon spüren Sie im Reiters Gestüt: Hier hat die Pferdevernarrtheit etwas ganz Ursprüngliches. Und nach wie vor teilt Familie Reiter von Herzen gerne ihre Freude über die schönen Tiere mit Ihnen, den Gästen vom Posthotel Achenkirch ...